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Gesellschaftliche Aspekte

Schule muss sich dem Wandel der Gesellschaft stellen, sofern dieser nicht nur temporärer Trend, sondern von unumkehrbar fundamentaler Bedeutung ist. Dies trifft auf den Wandel zur Informations- und Kommunikationsgesellschaft zu. Im Informationszeitalter ist Information zu einem Rohstoff geworden, zu einem Dreh- und Angelpunkt von Innovation und Fortschritt. Dieser Tatsache müssen sich auch die Schulen stellen. Schule als Teil der Informationsgesellschaft braucht den integrativen Einsatz des Computers im Unterricht aller Fächer und Lernbereiche. Dies schließt einen kritischen Umgang mit den neuen Medien nicht aus, sondern ist im Gegensatz dazu auch unumgängliche Aufgabe einer Multimediadidaktik.

Da lebenslanges Lernen und die temporäre Verfügbarkeit von Wissen immer wichtiger werden (Informationsflut, rasanter Technologiewandel, ...), ist die Beherrschung neuer Medien zur Informationsbeschaffung, deren Bewertung und individuelle Aufbereitung unumgänglich um kompetent und mündig an der modernen Informationsgesellschaft teilnehmen zu können.

"Jeder Mensch ist ein prinzipiell "mündiger Rezipient", er ist aber zugleich als kommunikativ-kompetentes Lebewesen auch ein aktiver Mediennutzer, muss also in der Lage sein (und die technischen Instrumente müssen ihm dafür zur Verfügung gestellt werden!), sich über die Medien auszudrücken. Dies muss geübt und gelernt werden." (Prof. Dr. Beck, Päd. Hochschule Karlsruhe)

Lesen Sie hierzu bitte auch:
Krämer, Sybille : Von der sprachkritischen zur medienkritischen Wende? Ein Kommentar zur Mediendebatte in sieben Thesen. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung an der FU Berlin: Was ist ein Medium? Geistes- und kulturwissenschaftliche Perspektiven. (ohne Datum/ nach 1998).