What' s your favourite fruit?
Verständnisorientierung (item 1.1)
Der Unterricht hat einen klaren Fokus auf die zentralen Inhalte, die von den Schülerinnen und Schülern verstanden werden sollen.
Im Folgenden wird eine Unterrichtsidee zum Thema a und an mit einem Unterrichtsgespräch im Englischunterricht der Grundschule dargestellt.
Es wird daran aufgezeigt, wie sich die Positivindikatoren des Item 1.1. darin entsprechend widerspiegeln.
Des Weiteren erleben die Schülerinnen und Schüler:
- Argumentieren: Wie und warum etwas sortiert werden muss
- Erkunden: S finden heraus, dass die Verwendung von a und an einer Regel folgt
- Ordnen: Differenzierte Stationsarbeit mit Übungen, find even more words
- Lernstrategien: Altes mit Neuem verknüpfen (elaborierend und wiederholend) z.B. die Phrase My favourite… is auf die Obstsorten übertragen zu können
- Entscheidungsfreiraum (Selbstwirksamkeit): Bei der Frage What’s your favourite…
Vorabinformation
Die Kinder haben die Wörter für Obst und Gemüse bereits gelernt (hören, sprechen, lesen, abschreiben).
Vorbereitung
Die Wortkarten mit dem unbestimmten Begleiter (besonders markiert) sind vorbereitet z.B.
an orange, an apple, a melon, a plum, …
Begrüßung
L beginnt die Stunde mit dem Stundenritual z.B. mit einem Englischlied oder Reim.
Warm up
z.B. Walk and Talk, Give me three, …
Einstieg/Wiederholung
L fragt S zu Beginn der Stunde nach ihren Lieblingsobstsorten. What’s your favourite fruit? Sprechblase an der Tafel
Und auch die Phrase: My favourite fruit is…. Wird als Sprechblase an die Tafel gehängt.
L hängt die genannten Wörter untereinander an die Tafel. (s. Tafelbild)
Tafelbild
ZSL [CC BY SA DE4]
Unterrichtsgespräch (Auszug)
L: [stiller Impuls]
S1: These are fruits.
L: Yes, you can see different pieces of fruit.
S2: I can see fruits and fruit words.
L:. nickt.
S3: Manchmal… [s denkt nach] … it’s a and an in front.
L: Well done. Sometimes we have a and sometimes we have an in front of the words.
L zeigt darauf/markiert es
L: Look what XY said. Here it is a and here it is an.
L schreibt an die Tafel links und rechts a und an.
L: So it’s a banana. Where do I have to put a banana? Can you help me, please? Mia, please come to the blackboard, take the word and say where it belongs.
S kommt nach vorne und nimmt die Karte.
S4: banana. A banana.
S hängt die Karte an die Tafel.
L: Well done Mia. Who’s next? Please, pick a boy, Mia.
S4 kommt nach vorne an die Tafel. Nimmt sich die Karte.
S5: apple. An apple.
L: Yes, that’s right. An apple belongs over here. Let’s go on.
[…]
L: Well done class 4! But, why do we have a banana, a melon, a strawberry but over here an apple and an orange? Talk to your partner.
Murmelrunde mit dem Nachbarn
L nutzt Stilleritual (z.B. Klangschale), um die Phase abzuschließen.
L: What did you come up with?
S6: Ich glaube, weil die nicht so wichtig sind wie die anderen?
S7: Nee.
S8: Vielleicht hat das, was mit dem a und dem an zu tun, das kann man so besser sagen. A apple ist nicht so gut zu sagen wie an apple. Und bei an melon ist es egal. […Pause] Ach nee…. An melon klingt nicht gut. Deswegen ist es a melon.
L: Well done, Kevin. That’s absolutely correct. It’s easier to say an apple than a apple. Let’s try it. Can you all say a orange – an orange. What’s better?
L wechselt im Bedarfsfall in die funktionale Einsprachigkeit: Das ist bei allen Wörtern so, die mit einem Vokal beginnen.
[…]
Anmerkung: Ausnahmen
Das Wort muss mit einem Vokal beginnen aber auch bei Wörtern, bei denen man das „h“ nicht ausspricht, verwendet man an z.B. an hour.
Spricht man den Vokal nicht als Vokal aus, schreibt man a z.B. a user, a unicorn, a European.
Das könnte situativ eine Frage im Englischunterricht der Primarstufe sein.
Im Anschluss
Kann das Wissen auf weitere Beispiele übertragen werden, auch aus andern Themenfeldern z.B. egg, avocado, guitar, …
Auftrag: Find more fruit words and choose a or an.
Find vegetables and add a or an (Ordnen der Wörter).
Übertrag auf eine Sprechsituation
z.B. at the market Anwendung und Sicherung des Gelernten, Wiederholung der Wörter fruit and vegetables und die Frage an die Klasse: Did the persons on the market use a and an in the right form?
Positivindikatoren aus Item 1.1.:
In der Stunde wird deutlich, was die Schülerinnen und Schüler am Ende einer Einheit können, verstanden oder kritisch reflektiert haben sollen.
Durch das eindeutige Tafelbild und das bekannte Wortmaterial wird der Fokus nun auf die Begleiter vor den Wörtern gelenkt. Die Murmelrunde mit dem Nachbarn (s. Unterrichtsgespräch) vertieft die Auseinandersetzung.
Die Lehrkraft fokussiert ihren Unterricht auf die zentralen zu erwerbenden Inhalte.
Dies wird deutlich an:
- den vorbereiteten Wortkarten
- am Unterrichtsgespräch
- am Übertrag in andere Situationen
Der Unterricht ist so gestaltet, dass er es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, die zentralen Inhalte zu verstehen.
Der Unterricht ist kindgerecht und anschaulich gestaltet und bezieht sich auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Ausgehend von bekanntem Wortmaterial wird der Fokus nun auf ein gramatikalisches Phänomen gelenkt.
Der Bezug zu den zentralen Inhalten wird im Verlauf der Stunde immer wieder hergestellt.
Durch das vorbereitete Tafelmaterial steht kann immer wieder auf das Thema Bezug genommen werden.
Die Lehrkraft hebt bedeutsame Inhalte hervor.
Unterrichtsgespräch:
L: Well done. Sometimes we have a and sometimes we have an in front of the words.
L zeigt darauf/markiert es.
Unterrichtsinhalte werden mit Blick auf das Unterrichtsziel zusammengefasst.
Unterrichtsgespräch:
L: Well done, Kevin. That’s absolutely correct. It’s easier to say an apple than a apple. Let’s try it.
Can you all say a orange – an orange. What’s better?
L wechselt im Bedarfsfall in die funktionale Einsprachigkeit: Das ist bei allen Wörtern so, die mit einem Vokal beginnen.
Die zu erwerbenden Inhalte werden klar und verständlich dargestellt.
Durch das bekannte Wortmaterial (hören, sprechen, lesen) kann der Fokus auf den Begleiter vor dem Wort gelenkt werden a und an. So können die Schülerinnen und Schüler eigene Überlegungen dazu anstellen und miteinander, in einem gelenkten Unterrichtsgespäch, ihren Wissensstand erweitern.
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