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2.2. Individuelle Unterstützung im Lernprozess

Die Lehrkraft unterstützt die Schülerinnen und Schüler individuell in ihrem Lernprozess

Emotional-motivationales Lernen

Bei der Aufgabenstellung zur Beschreibung der première de couverture könnte die Aufgabe viel knapper formuliert werden (Décrivez et formulez des hypothèses sur l’histoire.) Durch die Wahl einer etwas längeren Aufgabestellung wird beabsichtigt, dass sich die Schülerinnen und Schüler persönlich und emotional-motivational angesprochen fühlen. Es soll verhindert werden, dass Schülerinnen und Schüler Minimalaufwand betreiben und sich schnell mit kurzen Antworten zufriedengeben. Die persönliche Ansprache soll die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen eine regelrechte Detektivarbeit zu leisten.

Individuelle Förderung

Bei der Schreibaufgabe werden die Schülerinnen und Schüler dazu ermuntert, sich drei individuelle Punkte vorzunehmen, auf die sie besonders achten möchten. Des Weiteren wird den Schülerinnen und Schülern sprachlich-inhaltlich durch eine Wortliste und formal-inhaltlich durch die Selbstevaluationstabelle geholfen. Diese Tabelle sollten die Schülerinnen und Schüler vor und nach dem Schreibprozess zur Hand nehmen. Ganz nebenbei werden sie sanft durch die Aufforderung zum Einbauen von zwei Stilmitteln (Anapher und rhetorische Frage) auf die Arbeit in der Oberstufe vorbereitet.

Unterstützendes - autonomes  Lernen

Das Angeben einer Wortliste zur Unterstützung des Schreibvorgangs ist dafür da, themenspezifische Lexik im Langzeitgedächtnis zu verankern und stellt eine Hilfe bei sprachlichen Barrieren dar. Wenn die Lehrkraft das Ziel verfolgt, die Schülerinnen und Schüler dazu anzuhalten, nicht bei jeder Vokabellücke nachzufragen, sondern den schon erworbenen Wortschatz zu reaktivieren, könnte die Lehrkraft abhängig von der Klassengröße einen oder mehrere Vokabeljoker (kleine Karteikarten) verteilen, den die Schülerinnen und Schüler ausspielen dürfen.

Nachhaltiges Lernen

Die Lehrkraft könnte zum Beispiel das erfragte Wort auf den Joker (Karteikarte) aufschreiben. So wird vermieden, dass dieses Wort verloren geht. Das Wort erweitert das persönliche Wörterbuch der Schülerinnen und Schüler und sollte gelernt werden.

Individuelles Lernen

Denkbar wäre, dass man für die erste Textbearbeitung ein zweisprachiges Lexikon in der Phase der sprachlichen Kontrolle zulässt.

Nach der Korrektur der Schreibaufgabe durch die Lehrkraft können Schülerinnen und Schüler anhand der Fremdevaluationstabelle mit den inhaltlichen und sprachlichen Kriterien ihren Lernprozess besser nachvollziehen und sich in einem Überarbeitungsdurchgang verbessern. Hier wäre es sinnvoll, dass die Lehrkraft genaue Tipps gibt, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihr Produkt überarbeiten sollen. Unterstützende Maßnahmen und Hilfestellungen der Lehrkraft sind dabei individuell an den Lernstand der Schülerinnen und Schüler angepasst.

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