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Theoretisches zum Unterrichtskonzept "Chemie im Kontext"

Ergebnisse empirischer Untersuchungen

Das Interesse an Chemie und chemischen Phänomenen ist vor Beginn des Unterrichts groß, sinkt aber mit der Dauer des schulischen Chemieunterrichts.

PISA und TIMSS: Die in der Schule erworbenen naturwissenschaftlichen Kenntnisse sind defizitär, insbesondere bezüglich des Transfers auf alltägliche Situationen.

nach Hoffmann et al. (1998), Köller et al. (2001), Seidel et al. (i.D.)

 

PISA: Scientific Literacy

„Naturwissenschaftliche Grundbildung (Scientific Literacy) ist die Fähigkeit,

  • naturwissenschaftliche Fragen zu erkennen,
  • naturwissenschaftliches Wissen anzuwenden,
  • aus Belegen Schlussfolgerungen zu ziehen,

um Entscheidungen zu verstehen und zu treffen, welche die natürliche Welt und die durch menschliches Handeln an ihr vorgenommenen Veränderungen betreffen.”

OECD, 1999

 

Bildungsstandards und EPAs:
Kompetenzen

Weinert beschreibt Kompetenzen als „bei Individuen verfügbare oder von ihnen erlernbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten , bestimmte Probleme zu lösen , sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten , die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können.“

Kompetenzbereiche im Fach Chemie

Bildungsstandards und EPAs:

 

Theoretische Grundlagen

  • Situiertes Lernen: Authentische, relevante und komplexe Ausgangsprobleme
  • Berücksichtigung multipler Perspektiven
  • Unterstützung von Kompetenz- und Autonomieempfinden
  • Artikulation und Reflexion
  • Lernen im sozialen Austausch

nach Mandl et al. (1997), Prenzel et al. (1998) u.a .