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Qualitätsentwicklung durch Unterrichtsbeobachtung und Feedback (Kurz: QUBE-F)

Was macht guten Unterricht aus? Nehmen wir die wirksamen Aspekte im Unterricht bewusst wahr? Sprechen wir mit derselben Sprache darüber? Und wie kann man Unterricht im Sinne wirksamen Lernens der Schülerinnen und Schüler verbessern? Antworten zu diesen Fragen gibt fachübergreifend der Unterrichtsfeedbackbogen und das Manual. Die Drei Basisdimensionen von Unterrichtsqualität spielen auf der Ebene der Tiefenstrukturen eine zentrale Rolle.

Darüber hinaus gibt es aber auch fachspezifische Ausprägungen, die im Folgendem für das Fach Mathematik dargestellt werden.


Lebensweltlicher Bezug und Kommunikation

Ein auf kommunikativ-kognitive Aktivierung abzielender Unterricht bietet motivierende Kommunikationsanlässe (meaningful communication). Sie werden in der Regel erzeugt über geeignete Methoden und Aufgaben sowie über Materialien, die klare Bezüge zur Lebenswelt der Lernenden aufweisen oder zu denen Lernende im Unterricht Bezüge herstellen können. Themen, die sich kontrovers diskutieren lassen, sind besonders gut geeignet.

Sprachlicher Input, focus-on-form activities und integrierte Spracharbeit

Lernende sollten reichhaltigen und niveaugerechten sprachlichen Input erhalten, der als Ausgangspunkt für Kommunikationsanlässe dient. Sprachlicher Input ist eine zwingend notwendige, jedoch keine hinreichende Bedingung für das Erlernen einer Fremdsprache in der Schule. Zusätzlich benötigt es Phasen, in denen die Lernenden ihre Aufmerksamkeit gezielt auf sprachliche Mittel richten (focus-on-form activities), die sie später bei der Sprachproduktion verwenden (integrierte Spracharbeit). Dabei ist wiederholendes Üben ein entscheidender Faktor. Die Lehrkraft sollte die sprachlichen Mittel so auswählen, dass sie auf die Inhalte des Unterrichts abgestimmt sind und dass Kommunikation und Üben Hand in Hand gehen. Die Lernenden sollten die zu erlernenden sprachlichen Mittel auch in der freien Kommunikation nutzen (pushed output), selbst wenn das zunächst schwer fällt und mit Fehlern einhergeht ("Zone der nächsten Entwicklung").

Funktionale Einsprachigkeit und Engagement der Lernenden

Die Unterrichtssprache sollte weitgehend Englisch sein, sowohl bei der Kommunikation zwischen Lehrkraft und Lernenden als auch bei der Kommunikation von Lernenden untereinander. Im Sinne einer kommunikativ-kognitiven Aktivierung muss lernwirksamer Englischunterricht viele Gelegenheiten für rezeptive und produktive Sprachverwendung bieten. Solche Phasen sind auch deshalb wichtig, weil sie der Lehrkraft die Möglichkeit geben, die Lernstände der Lernenden wahrzunehmen und entsprechend konstruktive Unterstützung zu leisten. In einzelnen Phasen oder Situationen kann die Verwendung des Deutschen sinnvoll sein, zum Beispiel bei der Semantisierung von Vokabeln.

Tiefenstrukturen des Unterrichts im Fach Englisch: Herunterladen [docx][57 KB]