Zur Hauptnavigation springen [Alt]+[0] Zum Seiteninhalt springen [Alt]+[1]

Übungsfirmenkonzept


Kurzbeschreibung

Übungsfirmen mit ökonomischen Ausbildungsinhalten gibt es in Kaufmännischen Schulen. Hier werden betriebliche Arbeitsabläufe mit virtuellen ggf. realen Produkten real durchgeführt. Wie in der betrieblichen Praxis müssen dabei unterschiedliche Aufgaben erledigt werden, wie die Buchhaltung führen, den Einkauf oder den Verkauf abwickeln. Die Übungsfirmen der Schulen stehen miteinander in Kontakt. Sie handeln nur mit Papieren, es erfolgt jedoch kein physischer Versand und die Zahlungen sind virtuell. Die Übungsfirmen präsentieren sich auch auf lokalen, regionalen, überregionalen oder internationalen Übungsfirmenmessen.

Möglichkeiten   individueller Förderung
  • In einer Übungsfirma werden reale Arbeitsabläufe an verschiedenen Arbeitsplätzen mit unterschiedlichen Aufgaben durchgeführt. Dadurch bietet sich die Möglichkeit  der Aufgabenwahl bzw. –zuweisung unter Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen.
  • Die Übungsfirmen stehen miteinander in Kontakt und bilden den Markt für die virtuellen Produkte. Dadurch erweitert sich der Bereich der durchzuführenden Aufgaben, wodurch eine weitere Differenzierung möglich ist.
  • In regelmäßigen Abständen finden Übungsfirmenmessen statt. Auch hier erweitert sich der Bereich für differenzierte Aufgabenstellungen.
  • Das gesamte Übungsfirmenkonzept mit einem hohen Realitäts- und Praxisbezug mit realen Geschäftsprozessen impliziert vielfältige Differenzierungsmöglichkeiten mit individuellen Fördermöglichkeiten.
Durchführung

Hinführung

  • Darstellung der Methodik und Zielsetzung des Übungsfirmenkonzepts durch die Lehrkraft, die die Rolle des Geschäftsführers einnimmt.

Aufgabenverteilung

  • Je nach pädagogischer Intention erfolgt eine Verteilung der Arbeiten in der Übungsfirma durch die Lehrkraft.
  • Die entsprechenden Aufgaben und Arbeitsgrundlagen für die jeweilige Rolle erfolgten in der Unterrichtsplanung durch die Lehrkraft.
  • Anlassbezogene Aufträge sehen wie folgt aus:
    • Bestellung
    • Anfrage
    • Reklamation
    • Mahnung
  • Jeder Schüler hat ein festes Ressort selbstständig zu bearbeiten.
Durchführung

Arbeiten in der Übungsfirma

  • Planung, Durchführung und Nachbereitung einer Übungsfirmenmesse
  • Einkaufsprozess: Lieferanten auswählen, Abwicklung des Einkaufs
  • Verkaufsprozess: Kundenakquisition, Abwicklung des Verkaufs
  • Überwachung von Zahlungsströmen
  • Personalwesen: Fehlzeitenstatistik

Nachbereitung

  • Reflexion über die Arbeit in der Übungsfirma.
  • Personalbeurteilung.
  • Feedback für die Methode und für die Schüler.
  • Benotete Arbeitsproben.
  • Diagnose für weitere Aufgabenverteilungen zur individuellen Förderung der Schüler.
  • Benotete Projektarbeiten.

Anmerkung: In der Unterrichtsrealität ist nur ein ausführliches Gespräch mit den Schülern möglich.

Zeit

Durchführung in einem Schuljahr bzw. in zwei Schuljahren.

Teilnehmer/innen Zielgruppe

Die Klasse wird von der Lehrkraft aufgeteilt, um die entsprechenden Aufgaben durchführen zu können.

Materialien
  • Alle erforderlichen Geräte für eine Büroausstattung.
  • Netzwerk-Rechner mit integrierter Unternehmenssoftware
  • Notebook, Beamer, Overhead-Projektor
  • Dokumente

Übungsfirmenkonzept: Herunterladen [pdf] [107 KB]