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Doppelstunde 3: Wie plural kann oder muss Kirche sein?

Einstieg: Kirche und Pluralität?

Aufgabe:

Stellen Sie sich vor, eine Diözese veranstaltet zum Thema Kirche und Pluralität eine große Tagung, auf der offen diskutiert werden soll. Nennen Sie mögliche Aspekte, Fragestellungen oder Probleme dieses Themas.

Erarbeitung 1: Religiöse Pluralität

Aufgaben:

Arbeiten Sie das Verständnis von Pluralität des Autors Perry Schmidt-Leukel (Material 3.1) aus dem Text heraus.

Nennen Sie jeweils Beispiele für die drei Ebenen, in denen religiöse Vielfalt begegnet.

Erläutern Sie an je einem Beispiel, wann religiöse Pluralität problematisch werden kann und wann er als Chance für Kirche verstanden werden kann.

Erarbeitung 2: Vielfalt und Ökumene

Aufgaben:

Arbeiten Sie (evtl. arbeitsteilig) aus den Texten von Hans Joas (Material 3.2) und/oder von Andrea Riedl heraus, welche Chancen sich aus einer Ökumene der christlichen Kirchen und Gemeinschaften ergeben.

Entwerfen Sie die Skizze eines Logos, das das Verhältnis von pluralen Erscheinungsformen des Christentums zur Einheit des Christentums zum Ausdruck bringt.

Entwerfen Sie ein Manifest zum Thema Vielfalt, Einheit und Ökumene

Vertiefung

Diskutieren Sie in einer Pro-Contra-Debatte über die Frage, ob der religiöse Pluralismus eine Chance oder Gefahr für die Kirchen, die Gesellschaft und die einzelnen Individuen darstellt.

Metakognition

Prüfen Sie nochmals die Liste der Aspekte des Themas, die Sie zu Beginn der Doppelstunde gesammelt haben. Um welche Aspekte müsste die Liste nun erweitert werden? Welche Aspekte spielen kaum noch eine Rolle?

Unterrichtsmodul 2 (nicht barrierefrei): Herunterladen [docx][87 KB]