Zweite Blende
Die Beiträge der Schülerinnen und Schüler zu dem Begriff „katholisch“ und die Beobachtungen anhand des – zum Teil klischeebehafteten – Wimmelbilds werden vermutlich eher die äußeren, strukturellen Merkmale des Katholisch-Seins umfassen.
Wenn mit „katholisch“ im Glaubensbekenntnis wirklich die konfessionelle Idee – in Abgrenzung zu orthodoxen Christinnen und Christen und Protestantinnen und Protestanten – gemeint sein sollte, dann stellt sich die Frage: Ist es in Zeiten, in denen die konfessionellen Grenzen im Glauben zu verschwimmen scheinen, überhaupt noch relevant von „katholisch“ zu sprechen? Gleichzeitig bringt die Begriffsklärung von „Konfession(en)“ auch positive Konnotation des Begriffs ein, sodass am Ende dieser Problematisierung eine erste Stellungnahme abgegeben werden kann.
Mögliche Arbeitsaufträge
- Erklären Sie den Begriff der „Konfession“ und zeigen Sie auf, welche Bedeutung Konfession(en) für Jugendliche haben (M3) (Anforderungsbereich II). Vergleichen Sie die Bedeutung der Konfession(en) nach Pemsel-Maier mit Ihrer Vorstellung. (Anforderungsbereich II)
- Arbeiten Sie heraus, inwiefern sich die römische Katholizität in Auflösung befindet. (Anforderungsbereich II) (M 4)
- Erläutern Sie, was von der römischen Katholizität übrigbleibt, wenn sich „das religionskulturelle Paradigma“ (M 4) auflöst. (Anforderungsbereich II)
- Begründen Sie, ob unter diesen Umständen, der Passus „heilige katholische Kirche“ im Glaubensbekenntnis durch „heilige christliche Kirche ersetzt werden müsste. (Anforderungsbereich III)
Unterrichtsmodul 3 (nicht barrierefrei): Herunterladen [docx][176 KB]
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